fasziendo_logo_4.jpg

 

           

       

                        

Body-Stylist

F A S Z I E N

8 Tipps, wie du im Alltag dein Bindegewebe straffst







buddha-898626_640_2.jpg





Tipp Nr.1

Nach dem Aufwachen Recken und Strecken

Eigentlich ist es ein völlig natürliches Verhalten. Bereits Babys recken und strecken sich.

Bei Menschen (und auch bei Tieren) geschieht das morgendliche Räkeln und Dehnen oft gleichzeitig mit einem reflexartigen, tiefen Einatmen, das in ein Gähnen übergeht.

Der Körper nimmt dabei unwillkürlich Haltungen mit langen Muskelketten ein. Beim Faszientraining werden diese Positionen bewusst angesteuert und gezielt Winkelveränderungen vorgenommen.

Ein intuitiver Bewegungsimpuls ist beispielsweise das Abknicken der Hände im Handgelenk beim Recken und Strecken. In der Faszienfitness wird genau diese Handhaltung eingesetzt, um die Dehnspannung in den Armlinien zusätzlich zu erhöhen.

Das Paradoxe daran: Viele empfinden es beim Training als anstrengend. Beim morgendlichen Recken und Strecken hingegen geniessen sie es.  

Die Natur macht es vor: Links im Video siehst du die Slow-Motion-Dehnung einer Katze.

"Cat Stretch" nennt sich dann auch eine Übung, die im Faszientraining nicht an einer Treppe, sondern meist mit einem Stuhl durchgeführt wird.

Beachtenswert: Der maximal geöffnete Kiefer zu Beginn der Dehnung.







legs-1031525_640.jpg

Du wllst schöne Beine? - Dann zieh die Schuhe aus und mache zwei Mal die Woche 50-100 elastisch-federnde Sprünge. 

Tipp Nr. 2

Springe barfuss Treppen rauf und runter

Denn: Fasziales Springen regt die Bindegewebszellen zur Produktion von straffendem Kollagen an.

Setze nur die Ballen auf die Treppenkante auf, die Ferse ist dabei tiefer als die Zehen. Das spannt die Faszie vor.

Drücke dich ab, so dass du explosiv nach oben schnellst, um dann - wichtig! - so leise wie möglich zu landen.

Katzen sind auch hier wieder ein wunderbares Beispiel dafür.

Verändere deine Fußpositionen, drehe die Zehen mal nach innen, mal nach außen. Variiere zusätzlich die Anzahl der Stufen, die du überspringst.

Grundsätzlich gilt: Laute Sprünge sind vorwiegend muskulär, leise, elastische Hüpfer mehr faszial.




Tipp Nr. 3

Verwende Natron

Trinke morgens ein Glas lauwarmes Natronwasser. Dafür mischt du 1/8 TL Natron mit 240 ml Wasser.

Natron ist auch unter den Bezeichnungen Backsoda, Kaisernatron, Speisenatron oder Bullrich-Salz bekannt. Es ist stark basisch.

Warum ist das wichtig? - Die in den Faszien liegenden Proteinfasern Kollagen und Elastin machen das Bindegewebe straff und elastisch. Sind sie von Säure umgeben, werden sie von ihr angegriffen und nehmen Schaden. Statt straff wird der Körper dann immer schlaffer.

Das übersäuerte chemische Milieu reizt aber nicht nur die Faszien, sondern auch die Nervenendigungen. Das Gewebe kann verhärten und Schmerzen und Entzündungen können entstehen.

Ursachen einer Übersäuerung sind z.B. Stress (jeglicher Art), Rauchen, Alkohol, Ernährungs-, Kosmetik- und Umweltgifte, der übermäßige Verzehr von säurebildenden Lebensmittel (Fastfood, Fertignahrung) oder die regelmäßige Einnahme von Medikamenten.

Natron ist stark alkalisch und verschiebt den Säure-Basen-Haushalt des Körpers vom sauren in den basischen Bereich. Auf diese Weise profitiert das Bindegewebe indirekt, indem es vor Säure bewahrt wird.

Falls du dich natriumarm ernähren musst, dann benutze kein Natron, denn es hat einen hohen Natriumgehalt.









pair-707509_640.jpg





body-75303_1280.jpg

Tipp Nr. 4

Streite nicht

Streiten stresst uns enorm. Sicher, Stress läßt sich nicht immer vermeiden, vor allem im Job nicht. - Ein Grund mehr, sich im Privatleben nicht zusätzlich emotional zu belasten.

Gerade die ewig gleichen Themen - Beziehungskonflikte, Erziehungsfragen, Haushaltspflichten -, die immer wieder den gleichen Streit mit dem gleichen Ergebnis nach sich ziehen, lohnen sich nicht. 

An der Sache ändert es nichts, im Körper aber schon.

Jedes Mal, wenn wir Stress haben, schüttet der Körper einen Hormoncocktail aus. In der Folge ziehen sich die Faszien - unabhängig vom Muskel - zusammen: Wir stehen dann auch körperlich unter erhöhter Spannung.

Das kann Spannungskopfschmerzen, Nacken- oder Schulterbeschwerden, aber auch Müdigkeit und Antriebslosigkeit nach sich ziehen.

Das ist aber noch nicht alles: Ein Streit löst - wie jede andere psychische Belastung auch - die Produktion von biochemischen Substanzen aus, die wiederum Entzündungsreaktionen in Geweben einleiten und die Zahl der Freien Radikale erhöhen können.

Folge sind Lymphstaus, Blockaden und ein stockender Stoffwechsel. Abfallstoffe, Gifte und Säuren bleiben dann im Bindegewebe zwischengelagert und zerstören die straffenden Kollagenfasern.

Lachen ist übrigens das beste, schnellste und günstigste Mittel, um Stress zu vertreiben.














Tipp Nr. 5

"Rückkehr des Frühlings"

So nennt sich eine Übung aus dem Shaolin, einer chinesischen Kampfkunst, die auch als das "Kung Fu der Mönche" bekannt ist.

Diese Übung, die leicht zuhause auszuführen ist, hat Dr. Martin Runge in sein Übungsprogramm "Fünf Esslinger" übernommen. 

"Rückkehr des Frühlings" gehört zu den geheimen Verjüngungsübungen der altchinesischen Kaiser. Im Video siehst du, wie sie ausgeführt wird.

Stell deine Füße schulterbreit auseinander und richte sie parallel nach vorne aus.

Lass dein Körpergewicht kurz in die Knie fallen. Das anschliessende kontrollierte Abbremsen und der plötzliche Richtungswechsel nach oben lässt eine rhythmische Wippbewegung entstehen.

Wichtig: Drück dich nicht aktiv nach unten, sondern lass dich tatsächlich ein winziges Stück fallen.

Die Herausforderung besteht darin, alle Muskeln innerhalb von Millisekunden zu entspannen und kurz loszulassen.

Übungsdauer: 2 Minuten




Tipp Nr. 6

Vermeide Zucker

Zucker ist das Genußmittel Nr.1, wenn es darum geht, das bindegewebige Netz zu ruinieren.

Aus der Warte des Gewebes betrachtet, ist Zucker wie Gift: Er schwächt die Zellwände und wirkt stark entzündungsfördernd.

Über 32 Kilo Zucker konsumierten die Deutschen laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2013. Nicht miteingerechnet sind dabei Varianten wie Getreidesirup oder Glucose-Fructose-Sirup, die als versteckter Zucker in anderen Lebensmitteln und v.a. in den meisten Fertigprodukten vorkommen.

Wenn du nicht auf Zucker verzichten willst, ist Erythrit (z.B. Xucker) eine hervorragende Alternative. es ist ein natürlicher, kein künstlicher Süßstoff, der in reifem Obst vorkommt. 

Durch das Fermentieren wird Erythrith kalorienfrei, der Blutzuckerspiegel steigt damit nicht an und es verursacht kein Karies. 











Tipp Nr. 7

Tanze!

Drücke jetzt auf "Play" und sieh, wie Stars und Sternchen ihr Bindegewebe straff halten.

Es sind genau 3 Minuten und 20 Sekunden Faszientraining pur! Laß dich einfach von der Musik anstecken.

Du kannst einen eigenen Freestyle-Tanz entwickeln oder einfach deine Lieblingsstars nachahmen. Hauptsache: Elastisch, weich und fliessend sollen deine Bewegungen sein. 


Weil Faszien nur auf dauerhafte Anforderungen reagieren, solltest du sie wirklich jede Woche regelmäßig zwei Mal fordern. 

Innerhalb von 6 bis 24 Monaten erneuern sich Faszien komplett. Nach etwa einem Jahr ist die Hälfte deines Bindegewebes neu.

Regelmäßigkeit ist oberstes Gebot, sonst wird´s nix mit der Bindegewebsstraffung.

Also: Lieblingsmusik einlegen und elastisch faszial freestyle tanzen. Muss ja keiner sehen...




Tipp Nr. 8

Verhüte ohne Pille

Hormone beeinflussen die Faszien. Wer die Antibabypille nimmt und Probleme mit dem Bindegewebe hat, sollte eine andere Verhütungsmethode in Betracht ziehen.

Vor allem in Zeiten von großen Hormonwechseln wie etwa in der Pubertät, Schwangerschaft oder während der Wechseljahre, wenn die festigend wirkenden Hormone Progesteron und Östrogen abnehmen, wird das Gewebe schwächer.

Hier findest du mehr Informationen darüber, wie du ohne Hormone verhüten kannst.






Dein Feedback ist uns wichtig!

Hinterlasse deshalb einen Kommentar!

empty