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Body-Stylist

F A S Z I E N

Wer behandelt Faszien?


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Die Selbstmassage mit der Faszienrolle ist gut geeignet, um die oberflächliche Faszie zu bearbeiten. Tiefer liegende Gewebeschichten kann sie allerdings kaum erreichen und dort lokalisierte Verklebungen und Verdrehungen auch nicht nachhaltig beeinflussen.

Dazu braucht es versierte Therapeuten, die mit ihren Händen die Restriktionen in den Tiefen des Gewebes erspüren, einfühlsam Triggerpunkte auflösen und dadurch erstaunliche Veränderungen bewirken können.

Wer unter „unspezifischen Schmerzen“ leidet, deren Ursache bisher kein Arzt finden konnte, für den kann es sich durchaus lohnen, einen Faszienspezialisten aufzusuchen. 

Massageähnliche Faszientherapien

Spezialisten git es heutzutage für fast alles: Hals-Nasen-Ohren, Augen, Herz, Lunge, Knochen, Gehirn, Nerven, Magen- Darm… Wer aber ist zuständig, wenn es Probleme mit den Faszien gibt? Und wie heißen sie?





Osteopathen

Osteopathen behandeln ganzheitlich sowohl präventiv, therapeutisch als auch rehabilitierend.

Sie wenden verschiedene Techniken an. Zu ihnen gehören u.a. Craniosacraltherapie, „Neutraler Zustand“ nach Jim Jealous, Resonanz, Fluidimpuls, die Einstellung des „Point of Balanced Membraneous Tension“ (PBMT) oder das Fasziendistorsionsmodell (FDM) 

Mit bestimmten Grifftechniken wird manuell gezielt verklebtes oder verdrehtes Gewebe gelöst.

Über die Website des Bundesverbandes Osteopathie e.V.  kannst du einen Osteopathen in deiner Nähe finden. Dazu gibst du auf dieser Seite deine Postleitzahl ein.

Alle hier aufgeführten Therapeuten haben eine abgeschlossene (teilweise berufsbegleitende) Ausbildung nach den Kriterien des Bundesverbandes Osteopathie e.V. 





Rolfing

Auch Rolfer arbeiten mit ihren Händen. Sie üben sanften Druck auf verhärtete Faszien aus, um sie wieder beweglich und geschmeidig zu machen.

Es ist eine weiche, schmelzende Technik, keine Knetmassage. Die Strukturen werden dabei so behandelt, dass der Körper als Ganzes wieder im Lot ist.

Wie eine Rolfing-Behandlung aussieht, kannst du beispielhaft im Video links sehen.

Der Rolfing Verband Deutschland e.V.  bietet eine Therapeutensuche für Rolfer, bei der du deinen Wohnort eingibst und den Umkreis durch Kilometer-Angaben einschränken oder erweitern kannst.





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Senmotic-Therapie

Auch Senmotic Faszien-Therapeuten mobilisieren verklebte Faszien und lösen so Verspannungen auf.

Mit Ellenbogen, Fäusten und Händen üben sie schmerzlosen Druck auf Faszienschichten aus, die zu stark unter Spannung stehen oder verhärtet sind.

Die Senmotic-Therapieform ist noch nicht so weit verbreitet. Therapeuten gibt es in Deutschland in folgenden Städten: Leipzig, Dresden, München, Regensburg, Ingolstadt, Berlin, Köln, Wiesbaden, Bremerhaven. Die genauen Adressen findest du hier.





BowTech-Therapie

Bowtech-Therapeuten arbeiten mit sanften Grifffolgen über Muskeln, Bänder, Sehnen, Gelenke, Nerven und Faszien. Ziel ist es, den Körper in die Lage zu versetzen, den Selbstheilungsprozess einzuleiten. 

Über Hautverschiebungen, Muskeldehnungen und einer rollenden Bewegung über die Struktur werden tiefere Faszienschichten erreicht.

Besonderen Wert wird auf minutenlange Pausen zwischen den Grifffolgen gelegt, um den Faszien Zeit zu geben, sich neu ausrichten und die Informationen im Körper weiterzuleiten.

Nach Ansicht von Dr. Jo Anne Whitaker aus den USA liegt der Erfolg der Methode in der Resonanz des Nervensystems auf harmonisierende  Schwingungen. Wissenschaftliche Studien dazu findest du hier.

Über den Verein BOWTECH Deutschland e.V. findest du hier ausgebildete BOWTECH-Practitioner.

Übrigens: BowTech läßt sich auch auf Pferde und Kleintiere anwenden.







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Foto: EFDMA

FDM/Typaldos Methode

European Fascial Distortion Model Association, abgekürzt EFDMA, ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Ziel es ist, die Forschung auf dem Gebiet des Fasziendistorsionsmodells (FDM) und der Typaldos-Methode voranzubringen.

Hier erfahren Patienten, bei welchen Beschwerden die Typaldos-Methode helfen kann, wie die Therapie abläuft, was es kostet und welche Therapeuten bzw. Ärzte der Verein empfiehlt.

Die EFDMA bietet außerdem Informationen für medizinische Fachkräfte sowie FDM-Ausbildungen an.





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Faszientherapie von faszium

Ziel dieses Therapiekonzeptes ist es, Verspannungen zu beseitigen, Beweglichkeit zu erhöhen und emotionale Blockaden zu lösen.

Je nach Bedarf geht der Behandler entweder symptombezogen vor und arbeitet gezielt an der Ursache der Schmerzen des Patienten. Oder aber es wird systemisch vorgegangen, d.h. ein ganzheitlicher Ansatz gewählt, um etwaigen Beschwerden vorzubeugen.

Neben fasziumtherapie und fasziumyoga setzt diese Methode die fasziumplate ein, eine Vibrationsplatte, auf der trainiert wird.

In Deutschland gibt es über 500 ausgebildete Therapeuten. Hier kannst du sie ausfindig machen.





Akupunktur

Diese Therapieform ist ein Teilbereich der TCM (Traditionell Chinesischen Medizin). Sie geht davon aus, dass der Körper maßgeblich durch die Lebensenergie Qi bestimmt wird. 

Die wie Flüsse durch den Körper ziehenden Energiebahnen werden Meridiane genannt. Sind sie blockiert, wird der Mensch krank.

Das Setzen und Drehen von Akupunkturnadeln soll das Ungleichgewicht regulieren und den Energiefluss wiederherstellen.

Was lange Zeit in der westlichen Welt als esoterisch betrachtet wurde, wird langsam anerkannt. Zum einen, weil die Methode Erfolge zeitigt, zum anderen, weil es der Neurowissenschaftlerin Helene Langevin gelungen ist, die biomechanische Wirkung von Akupunktur nachzuweisen.

Heute weiß man, dass etwa 80% der Akupunkturpunkte auf faszialen Leitbahnen liegen.  

Wer einen Akupunktur-Arzt in seiner Nähe sucht, kann dies über die Deutsche Akademie für Akupunktur tun.



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