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Body-Stylist

F A S Z I E N

Faszien trainieren: Myofascial Unwinding







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Chemisches Modell des Hormons Adrenalin. Was formt unseren Körper und Charakter? - Gene und Hormone oder die Umwelt? Es ist eine Mischung aus beidem, sagen Forscher. Was aber wiegt schwerer? Hier geht es zum Artikel "Die Dirigenten unseres Lebens" (Zeit online, 2.7.2013)






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Neueste Forschungen zeigen, dass traumatischer Stress sogar an die nachfolgende Generation vererbt werden kann (siehe auch: Epigenetik). 

Der Amerikaner John Barnes arbeitet seit 1960 als Physiotherapeut und hat den Myofascial Release Approach® entwickelt. 

"Myofacial Unwinding" (siehe Videoanleitung unten) nennt er einen Faszien-Flow, der intuitiv erfolgt und vom Körper selbst bestimmt wird. Die Bewegungen werden der Körperintelligenz überlassen.

Die unbewusste Steuerung soll eine Entspannung derjenigen Regionen bringen, die das Bewusstsein aus Angst vor Schmerzen schont.

Die Methode, sich über ein instinktives Ausspannen und Auflösen (engl.: to unwind) selbst zu helfen, beansprucht Barnes nicht als seine Erfindung. 

Vielmehr glaubt er, dass es sich dabei um eine ursprüngliche Fähigkeit, ein natürliches Verhalten handelt, das seit Anbeginn der Menschheit existiert.

Das intuitive Dehnen kann Verspannungen in der Muskelfaszie lösen und verhärtete Stellen weicher und liquider machen. 

Laut Barnes speichert der Körper alle Erfahrungen im Körper ab. Dabei scheinen sich Erlebnisse, die mit starken negativen Emotionen verbunden sind und gleichzeitig verdrängt wurden, als ungelöste, blockierende Energien im Gewebe zu manifestieren. Fehlhaltungen und Schmerzen können die Folge sein. 

Hier findest du einen ausführlichen Artikel von Barnes dazu. 

Wie sich die Psyche auf die Faszien auswirkt, ist noch nicht explizit erforscht. Barnes stützt sich dabei auf seine jahrzehntelange Erfahrung.

Dass das Gefühlsleben eine Rolle spielt, ist allein schon aufgrund biochemischer Prozesse als gesichert anzusehen.

Hintergrund: Der Körper wird von Hormonen gesteuert. Hormone sind chemische Botenstoffe, die über das Blut zu den Zellen gelangen, dort andocken, hinein gelangen und Erbinformationen aktivieren. Die Stoffe, die im Anschluss gebildet werden, steuern dann das Verhalten der Zelle. 

Sobald also etwas im Leben eines Menschen passiert, das Hormone auf den Plan ruft (z.B. Stress), können Zellen anders als bisher reagieren. 

Sei dir deshalb bewusst: Veränderungen des Körpers geschehen auch, aber nicht allein durch Training und Ernährung. Die Psyche spielt ebenso eine Rolle.

Ob wir Stress haben oder nicht, liegt nun oft gar nicht in unserem Einflussbereich. Was wir aber tun können, ist ihn anschließend aktiv abzubauen.

Eine dieser Möglicheiten ist das "Myofascial Unwinding".

John Barnes hat bereits mehr als 100.000 Therapeuten im Myofascial Release Approach ausgebildet. Er ist Redner und Autor und wurde vom National Massage Magazine zu einem der bedeutendsten Therapeuten des letzten Jahrhunderts gekürt.




Das Video ist sehr alt und die Tonqualität durch den starken Wind wirklich sehr nervig. Der Sache selbst tut das aber keinen Abbruch! Schalte einfach den Ton aus und lass dich von den Bildern inspirieren. Du kannst diese Übung auch jederzeit ganz ohne oder mit deiner eigenen Lieblingsmusik ausführen.



Entdecke deine Möglichkeiten

Der einzige Weg herauszufinden, was diese Übung für dich tun kann, ist: probiere sie aus.

Das Schöne daran: Jeder kann es.

Weil alle Bewegungen immer im Bereich der eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten liegen.

Weil keine vorgegebenen Posen eingenommen werden müssen. 

Weil es egal ist, ob du unbeweglich oder `verkürzt´ bist. 

Weil du nur das tust, was du tun kannst. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger.

Sieh dir das Video an und lass dich inspirieren. Geniesse die fliessenden, intuitiven Bewegungen. Sie sind erholsam, senken den Cortisol-Spiegel und reduzieren damit deinen Stresslevel.

Alle, die das "Myofascial Unwinding" einmal getestet haben, fühlten sich hinterher besser als vorher.




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